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Darf ich mich vorstellen!

Mein Name ist „Regenwurm“, lateinisch nennt man mich „Lumbricidea“, ich gehöre zur Familie der Gürtel- od. Ringelwürmer. Ich wohne im Erdreich und man erreicht mich auch mal in drei Meter tiefe, bin Pflanzenfresser und ernähre mich von Blättern und Gräser. Außerdem bin ich nachtaktiv und habe dann aber einen Bärenhunger. Ungefähr die Hälfte meines Gewichtes fresse ich pro Tag, vorher lasse ich meine Nahrung aber von Pilzen und Bakterien zerkleinern (das vertrage ich dann besser!). Auch bin ich ein kleines Kraftpaket, denn ich kann das 50 – 60 fache meines Körbergewichtes stemmen. Wenn ich so vor mich hin fresse, grabe ich mich mit meinen Brüdern (100 Stück / m³) durch das gesamte Erdreich, belüfte den Boden, schichte Nährstoffe von unten nach oben und mache den weltbesten Dünger.

Meine Verwandtschaft in Deutschland besteht aus 46, weltweit sogar aus 3000 Arten, wir besiedeln die Böden auf allen Kontinenten. Wir können 2 – 8 Jahre alt werden und bis zu dreißig Zentimeter lang werden. Unsere Körper besteht aus bis zu 150 Segmenten. Oberflächlich betrachtet lässt sich kaum erkennen, wo bei uns vorne und hinten ist. Nur beim genaueren Hinsehen wird der Kopflappen mit der Mundöffnung sichtbar. Außerdem befindet sich immer am vorderen Teil die helle Verdickung, der sogenannte Gürtel, der in erster Linie für unsere Fortpflanzung von bedeutend ist.

Warum man mich Regenwurm nennt, weiß ich nicht, denn mit Regen habe ich nichts am Hut. Ja, ich bin neugierig und das Klopfen des Regens auf die Erde lässt mich an die Oberfläche kommen. Das muss ich aber oftmals büßen, den meine nackte und deshalb sehr sensible Körperoberfläche verträgt keine direkte Sonneneinstrahlung.

Das schlimmste zum Schluss, ich habe auch zahlreiche Feinde und die nennen mich dann „Leckerbissen“!

Wer uns zum Fressen gern hat, das sind: Vögel wie Stare, Drosseln aber auch Möwen und Krähen und noch viele mehr fressen uns. Auch bei Mardern, Maulwürfen, Igeln, Mäusen, Kröten und Fröschen stehen wir auf dem Speiseplan. Sogar vor Hundertfüßer, Ameisen und Laufkäfer sind wir nicht sicher.

01.07.2021 Text und Bilder: Jos. König

 

 

Kennen sie die Prachtglocke (Enkianthus campanulatus)

Der Name verrät es, es ist ein Pracht-Zierstrauch mit romantischen Maiglöckchen Blüten die in großen, herabhängenden Doldentrauben noch vor dem Austrieb der Blätter im Mai bis Juni erblühen. Indian Summer in Reinkultur und er könnte bei Azaleen und Rhododendren platziert in ihren Garten zu einem Augenschmaus werden. Insekten, wie Bienen und jede Art von Hummel mögen den Nektar in den wunderschönen Blüten und bevölkern sie zuhauf.

             

Die Prachtglocke braucht lockeren, neutralen bis sauren Boden und wächst gern im (Halb-)Schatten von hochgewachsenen Bäumen mit lichter Krone. Steht sie in der Sonne, so müssen sie den Strauch gut mit Feuchtigkeit in der Luft und im Boden versorgen.

Der bis zu drei Meter hohe sommergrüne Strauch hat aufrechte Äste und braucht sehr lange bis er seine volle Höhe erreicht, denn mehr als fünf Zentimeter pro Jahr wächst er nämlich nicht. Die frischgrünen, elliptischen Blätter der Prachtglocke sind zwischen drei und sechs Zentimeter lang, glänzend und sind leicht gezähnt. Nach der Blüte im Frühjahr sorgt das Laubwerk für einen weiteren optischen Höhepunkt, es wandelt sich in ein Farbenmeer aus Orange-, Gelb- und Rottönen.

       

Die Herkunft des sehr robusten Strauches ist Ostasien, bis hinauf zu den Hängen des Himalayas wachsen zehn Arten der Prachtglocke. Aber auch auf verschiedenen japanischen Inseln gedeihen die Zier-Sträucher sehr gut.

31.05.2021 geschrieben und Bilder von Jos. König

 

 

Unsere Speisekartoffel

Die Kartoffel ist das weitverbreitetste Gemüse weltweit. Sie ist ein Nachtschattengewächs und wurde von den Spaniern im 16. Jahrhundert von Südamerika (Peru, Venezuela, Argentinien) nach Europa gebracht. In den Anden fand man die ältesten bekannten Spuren wilder Kartoffeln, man schätzt ihr Alter auf 13.000 Jahre. Hier wachsen auch auf 2000 bis 3000 m Höhe rund 170 Sorten von den geschätzten Knollen. Weltweit giebt es um die 4000 Kartofelsorten.

Im 17. Jahrhundert kam die Kartoffel nach Deutschland. Der deutsche Name Kartoffel erinnert an Trüffel, italienisch “tartufulo” (unterirdisch wachsende Pilze), mit denen die Kartoffel anfänglich verglichen wurde. Regional hat die Kartoffel viele Namen: Boddagen werden sie um Forchheim genannt. In der Oberpfalz kennt man sie unter Erdäpfl, Erdbirn nennen sie die Westmittelfranken. Es sind auch Namen wie Erdapfel, Erdbirne, Grundbirne, Bauerntrüffel oder Potaten bekannt.

Um ihre Verbreitung in Deutschland hat sich besonders der Preußenkönig Friedrich der Große im 18. Jahrhundert verdient gemacht. Die Bauern in Preußen wehrten sich anfangs gegen den Anbau der Kartoffel. Vermutlich probierten sie zunächst die aus den Blüten entstandenen, wie kleine grüne Tomaten aussehenden, ungenießbaren Früchte. Auch die Kartoffelknollen aus der Erde schmeckten ihnen ungekocht nicht. Und eine Pflanze, die über der Erde (leicht) giftig war, sollte in der Erde ungiftig sein?

Um die damalige Hungersnot zu lindern und das auch die Armen satt wurden erließ Friedrich der Große 1756 den “Kartoffelbefehl”: Jeder Bauer musste unter Androhung von Strafe Kartoffeln anbauen. Der König soll sich, um den Anbau der Kartoffel zu fördern, auch einer List bedient haben. Er ließ Felder mit Kartoffeln von Soldaten bewachen. “Was bewacht wird, muss wertvoll sein”, sagten sich die Bauern. Als die Soldaten nachts angeblich schliefen, stahlen sich die Bauern einige Kartoffeln aus dem Acker. Da merkten sie, dass die Erdknollen richtig zubereitet, das heißt, gekocht doch recht gut schmeckten.

   

So hat sich der Kartoffelanbau in Deutschland langsam durchgesetzt.

Die Kartoffel hat als Nahrungsmittel große Vorzüge. Sie wächst auch in kühlen Regionen, wo andere Pflanzen nicht mehr gedeihen. Sie gibt einen großen Ernteertrag, mehr als Getreide und sie ist auch mit schlechten Böden zufrieden. Außerdem ist sie in ihrer Zubereitung sehr vielseitig, man denke nur an Klöße, Pommes, Chips, Kartoffelbrei, Kartoffelsalat usw.

Wusten Sie, dass Kartoffel mit 71 kcal zu seinen Konkurrenten Reis (347 kcal) und Nudel 144 kcal) bedeutend weniger Nährwert hat!

Alkaloide in Kartoffeln

Kartoffelschalen und ergrünte Kartoffeln enthalten gegenüber geschälten normalen Kartoffeln ein mehrfaches an Alkaloiden, allen voran das für die Gattung der Nachtschatten typische Solanin. Es kommt in allen Teilen einer Kartoffelpflanze vor. Bei Tageslicht gelagerte Kartoffeln ergrünen, was ein Zeichen für einen erhöhten Solaningehalt ist. Aus diesem Grund sollte man Kartoffelschalen, grüne Kartoffeln und Kartoffelkeime nicht für die Ernährung verwenden. Kleine Kinder sollten generell keine ungeschälten Kartoffeln verzehren.

    

Habe ich Sie neugierig gemacht?

Dann stecken Sie doch mal im Frühjahr einige Kartoffel in die Erde Ihres Gartens. Die Knollen sollten mittelgroß sein und viele Augen haben. Die Ernte im Herbst wird sie Überraschen!

Witziger Kartoffelsalat!

"Oma, wenn du mehr Sender willst,

muss eine Schüssel aufs Dach."

"Aber nicht die blaue, da mache

ich immer den Kartoffelsalat drinnen!"

                                                                                                                                                                                                                                     07.05.2021 geschrieben und Bilder Jos. König

 

 

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Die BayWa Märkte gewähren den Mitgliedern von Gartenbauvereinen 10 % Rabatt auf ihr gesamtes Lagersortiment. Ausgenommen sind: Aktionsware und "Preisgebundene Ware"

Um diesen Rabatt zu erhalten müßen Sie an der Kasse Ihren Mitgliedsausweis vorzeigen und die Kunden-Nr: 361 812 72 angeben!

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In Nürnberg: Tucherstr. 1 und Kilianstr. 104a

In Fürth:        Hafenstr. 115

Wünsche Euch einen guten Einkauf!                                                                                                                       08.04.2021 Josef König


 

 
 
Weihnachten 2020

Leise ohne ein Geräusch
fällt der Schnee zur Erde nieder.
Ich glaube nicht, dass ich mich täusch,
es weihnachtet tatsächlich wieder.
Zwischen Plätzchen, Keks und Licht,
bitte ich, vergiss es nicht,
Dich für Gutes zu bedanken
ein Leben in Freiheit, ganz ohne Schranken.

*

Der Duft nach frischen Süßigkeiten,
Geheimnisse um Kleinigkeiten,
das Leben wird besinnlich nun,
auch wenn es noch viel gibt zu tun.
Aber selbst ist man gestresst,
man freut sich sehr auf dieses Fest.
Weihnachten ist wieder da,
trotz Krise, einfach wunderbar!

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden unseres Vereins,

ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches,

gesundes und erfolgreiches Jahr 2021!

Die Vorstandschaft!

Bild + Text: Alfred Wurzer      Datum: 20.12.2020

 

Nikolausrede 2020

 

 

 

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