Für unseren Obstbaum-Schnittkurs hatten wir am 15.02.2025 nicht die besten Wetter-Voraussetzungen, so ließ der Organisator der Veranstaltung „Manfred Maier“ für alle Fälle ein Pavillon als Unterstand aufgebaut.
Pünktlich um 13:00 Uhr konnte unser 1. Vorsitzende Roland Stelzer und Bernd Worack, der den Schnittkurs leitete, 20 Mitglieder und 12 Gäste auf unserer Streuobstwiese in den Fischbachauen begrüßen. So konnte Bernd Worack mit seinen theoretischen Ausführungen beginnen.
Wie in jedem Jahr wies er auf die Sicherheit hin. So ist eine sichere Leiter mit einen guter Stand eine absolute Voraussetzung für einen Baumschnitt. Weiterhin wurde auch gutes Werkzeug empfohlen, so soll eine Astschere den Ast nicht quetschen, sondern schneiden! Dickere Äste sollte man wie Bernd Worack erklärte, mit einen „Vorschnitt“ versehen und dann ganz nahe am Stamm sauber, mit einer guten, verstellbaren Säge absägen. Er erklärte auch den Aufbau eines Obstbaumes, dieser besteht aus Wurzelstock, Stamm, verlängerter Stamm, Leitäste usw. So ist das Wurzelwerk für die Größe des Baumes verantwortlich, die Veredelung für die Fruchtsorte.
Bevor es zum praktischen Teil des Schneidekurses ging, wurde die von Isolde Rieß vorbereitete Brotzeit und heiße Getränke verzehrt, diese kamen bei allen Gästen sehr gut an. Herzliche Dank an Isolde für ihren fortwährenden Bemühungen bei diesen Veranstaltungen.
Beim Praxisteil, der im Anschluss folgte, wurde von Bernd Worack zuerst der guter Stand der Leiter an einen zu beschneidenden Baum vorgeführt. Mit einigen Worten und mit gekonnten Handgriffen erklärte Bernd den Interessierten, warum er „Diesen“ und nicht „Jenen“ Ast abschnitt. Natürlich konnten auch Teilnehmer des Schnittkurses mit Hand an Schere und Säge legen und den richtigen Ast abschneiden.
Mit vielen neuen Erkenntnissen und der Aussage beim der nächsten Veranstaltung (Sommerschnitt) wieder dabei zu sein endete der diesjährige Obstbaum-Schnittkurs. Mit jeder Menge Applaus wurde Bernd verabschiedet. Und auch wir bedanken uns bei Bernd für seine guten und fachmännischen Ausführungen!
Text: Josef König
