„Paradies aus zweiter Hand“

Vortrag von Herrn Dr. Friedrich Buer

Am 01.03.2024 konnte unser Vorsitzende Roland Stelzer um 19:00 Uhr den Referenden und 43 Mitglieder und Gäste zum o. gen. Vortrag begrüßen.

Herr Dr. Buer zeigte den Besucher, mit sehr viel Humor und einer sehr guten PowerPoint-Präsentation, was wir, also jeder Einzelne von uns, machen könnte, um die Artenvielfallt wieder zu verbessern, bzw. zu erhalten. Mit seinen amüsanten, unterhaltsamen aber durchaus zutreffenden Vortrag hielt er uns den Spiegel vor und so mancher von uns konnte sich darin wiedererkennen! Die Kurzbeschreibung seines heutigen Themas: Wie locke ich die Artenvielfalt in den Garten? Wie bekomme ich ein voll belegtes Bienenhotel? Einfache Beispiele im eigenem Garten oder auch nur auf dem Balkon zeigen, was wir tun können und was so erfolgreich ist.

  • So haben die meisten von uns einen übertriebenen Ordnungssinn und räumen z. Bsp. im Herbst alle gefallenen Blätter in die Bio-Tonne. Es muss immer alles sauber und aufgeräumt sein. Man könnte sie auch im Gartenbereich liegen lassen und Würmer, Käfer und Pilze würden das Laub zersetzen und wir hätten ganz nebenbei den besten Humus. Die Igel wären uns für den optimalen Winter-Unterschlupf auch sehr dankbar. Auch aus Totholz, dass wir liegen und verrotten lassen wird guter Humus und ist ein Unterschlupf für viele Tiere.
  • Wissen wir denn, wenn eine Tierart ausstirbt, dass dadurch auch die Nahrungskette anderer Tiere wegfällt und diese dann ebenfalls verschwinden könnten! Wir müssen das alle Überdenken und einen Sinn für die höhere Naturordnung entwickeln.
  • Ein weiteres Beispiel: In einer Blumenwiese können bis zu 500 Sorten von Gräsern wachsen, ein Quadratmeter dieser Wiese erzeugt eine Unmenge an Samen. Die Tiere, die hier leben und sich wohlfühlen sind Käfer, Grashüpfer, Bienen und viele andere mehr. Gestalten wir doch einen Teil unseres Garten auf diese Weise, dann könnte es sein , dass das von uns aufgestellte Insektenhotel sich mit Leben füllt.
  • In Deutschland gibt es ca. 37 Mill. Gärten, mit einer Durchschnittsgröße von 300 m² und in vielen Gärten ist auch ein Gartenteich.  Natürlich ist Wasser im Garten sehr wichtig und nützlich, denn auch in den Teichen leben viele Lebewesen, wie Mikroorganismen, Bakterien, Algen, Mücken, Libellen, Frösche, Kröten und viele mehr. So sind auch sie in die Nahrungskette von anderen Tieren eingebunden und profitieren von ihnen.

Ein sehr vergnüglicher und einfach super gemachter Vortrag ging um 20:30 Uhr mit sehr viel Applaus zu Ende. Roland Stelzer bedankte sich mit einen Präsent bei Herrn Dr. Buer. Auch von hier nochmals vielen Dank an unser heutigen Referenden.

06.03.2024, Text & Bilder Josef König